Kurioses

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Dinge die die Welt nicht Wissen muss, aber kann!

  • Ein hart geschlagener Schuss kann bis zu 180 km/h schnell werden. Dabei berührt der Ball den Schläger nur 1/1000 Sekunde und verformt sich dabei um bis zu 25 Prozent (gemessen 1970/71 an der TU Braunschweig von Martin Sklorz / Bundeslehrwart des DTTB).
  • Bei einem optimal angeschnittenen Topspin dreht sich der Ball 50 mal pro Sekunde um die eigene Achse. Dies ergibt, hochgerechnet, 3000 Umdrehungen pro Minute (gemessen 1970/71 an der TU Braunschweig von Martin Sklorz / Bundeslehrwart des DTTB).
  • Bei der Weltmeisterschaft in Prag 1936 „kämpften“ „Alex“ Aloizy Ehrlich (Polen) und Farkas Paneth (Rumänien) 2 Stunden und 12 Minuten um einen einzigen Punkt. Im gleichen Turnier wurde die Begegnung zwischen Michel Haguenauer (Frankreich) und Vasile Goldberger-Marin (Rumänien) nach 7,5 Stunden beim Stande von 5:3 im 5. Satz durch die Turnierleitung abgebrochen .
  • Der längste Ballwechsel in der Tischtennisgeschichte dauerte 8 Stunden und 33 Minuten. Diesen schafften am 30. Juli 1978 in Stamford (USA) die Spieler Robert Stiegel und Donald Peters.
  • Der Weltrekord im Dauer-Tischtennis zwischen zwei Spielern beträgt mehr als 105 Stunden. Mitte September 1979 spielten Helmut Hanus und Volker Fernath in Stuttgart im Freien 105 Stunden und 8 Minuten. 1984 spielte Jean-Marie Sins (30 Jahre, Elsass) gegen 20 wechselnde Gegner 150 Stunden, 14 Minuten und 53 Sekunden lang.
  • Das längste Einzelmatch bestritten die beiden Baden-Württemberger Uwe Geiger und Thomas Opiol vom 14. bis 21. April 1985.
  • Das längste Doppel spielten mit 102 Stunden Roland Merklein, Volker Fernath, Hilmar Küttner und Helmut Hanus aus Stuttgart vom 23. bis 27. Mai 1980.
  • 170 Ballwechsel innerhalb einer Minute schafften bei den Internationalen Britischen Meisterschaften am 28. Februar 1986 in Newcastle Alan Cooke und Desmond Douglas (beide GB). Das sind fast drei Ballwechsel pro Sekunde.
    Übertroffen wurde dies am 7. Februar 1993 in Großbritannien von Jackie Bellinger und Lisa Lomas, die mit 173 Ballwechseln den bisherigen Rekord halten.
  • Das längste Mannschaftsspiel wurde 1936 in Prag ausgetragen. Das Finale um den Swaythling-Cup zwischen Österreich und Rumänien begann am Sonntag, dem 15. März (11 Uhr) und endete am folgenden Mittwoch.
  • Der größte Rundlauf fand am 27. April 2000 in Bremen parallel zur Europameisterschaft statt. An 40 Tischen spielten 245 Hobbyspieler 61 Minuten lang. Der Rekord wurde im Rahmen der letzten Mannschafts-Weltmeisterschafte 2006 in Bremen mit 359 Spielern, die an 47 Tischen genau 62:04,89 Minuten spielten gebrochen. Diese Aktion gelangte ins Guinness-Buch der Rekorde.
  • Ein Profispieler verliert während eines Turniers bis zu sieben Pfund Gewicht pro Wettkampftag. Während eines Satzes (mit 11 Punkten) verbraucht er etwa die doppelte Energie eines Leichtathleten, der 100 Meter in 10,2 Sekunden läuft. Bei der Europameisterschaft in Prag 1976 betrug der höchste Gewichtsverlust eines Spielers 8 kg.
  • Schmetterbälle waren früher verboten, wegen der Verletzungsgefahr für den Gegner.
  • Fred Perry wurde 1929 Tischtennis-Weltmeister. Später stieg er auf Tennis um und wurde durch seine Siege im Wimbledon bekannt.
  • Ann Haydon-Jones, die 1957 alle drei WM-Endspiele im Einzel, Doppel und Mixed im fünften Satz verlor, stand ab 1960 zwölf Jahre in den Top Ten im Tennis und gewann Wimbledon.
  • 1999 erschien auf dem Plattenlabel Harvest / EMI Electrola in Köln ein Instrumentalmusikstück, das einen Tischtennisball zum Inhalt hatte, der im Stereokanal hin- und herfliegt. „Pingpong“ vom elektronischen Musik-Duo Computerjockeys war im Jahr 2000 weltweit ein Independent-Clubhit und das dazugehörige Musikvideo gewann verschiedene Musikvideo-Preise u. a. den Publikumspreis bei den Kurzfilmtagen Oberhausen.

Aus:

Artikel Tischtennis. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. März 2007, 19:42 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tischtennis&oldid=28960281 (Abgerufen: 15. März 2007, 06:01 UTC)

40 Jahre Tischtennis

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Die 40-jährige Geschichte der Tischtennisabteilung von TURA76
mit Auszügen aus dem Buch „50 Jahre Tischtennis“ von Matthias Schachtschneider *

 

Zu den in der Gegenwart besonders aktiven und erfolgreichen, noch vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges gegründeten Vereinen im Oldenburger Tischtennis-Sport sind der Verein für Turnen und Rasensport Oldenburg-Osternburg von 1876 (Tura 76) und der Oldenburger Turnerbund (OTB) zu zählen.

Die Anfänge des Tischtennis-Sports bei den Osternburgern gehen bis auf das Jahr 1935 zurück. Im August 1935 gab der TuS 76 Osternburg in seinem Winter-Übungsplan die Spielzeiten einer Tischtennis-Abteilung bekannt, die schon im Dezember des gleichen Jahres erste Wettkämpfe gegen den OTeV austrug. Anläßlich des Schauturnens zur 60. Gründungsfeier des Vereins am 8. März 1936 wurden die TT-Spieler sogar für würdig befunden, Tischtennis zu demonstrieren. 1946 gehörten die TT-Spieler von Tura 76 zu den Wegbereitern des Oldenburger Tischtennis-Sports nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 6. und 13. April 1946 wurden zwischen Mannschaften des OTB, des VfB, Turas und einer Auswahlmannschaft der Letten die TT-Mannschaftsmeisterschaften des Sportkreises Oldenburg ausgetragen. Am 12. September 1949 war in der NWZ zu lesen, daß bei Tura mit fast 50 Spielerinnen und Spielern für die kommenden Punktspiele geübt werde. Bei den Oldenburger Mannschaftsmeisterschaften der Spielzeit 1950/51 wurde Tura 76 Meister der 1. Kreisklasse. 1951 stieg Tura 76 in die Bezirksliga Mitte auf und erreichte dort 1951/52 und 1952/53 jeweils den 7. Platz. In Oldenburg spielten zu dieser Zeit acht Vereine mit 21 Herren, 7 Damen- und 14 Jugendmannschaften Tischtennis. Gespielt haben die Turaner zunächst in der Turnhalle des Alten Gymnasiums am Theaterwall, ab 1951 in Mohrrnanns Gastwirtschaft "Zum Schwarzen Roß" in der Cloppenburger Straße. Abteilungsleiter waren bis 1953 Gert Groeneveld, Curt Lüdke, Herbert Schmal und Hans-Martin Heidebreck. 1953/54 stellte die nach dem Zweiten Weltkrieg so erfolgreich gestartete Abteilung ihren Betrieb ein. Trotz mehrfacher Versuche in den 1960er Jahren kam es erst am 1. September 1970 zu einer Wiedergründung der Tischtennis-Abteilung, die zunächst von Dieter Porsche und seit Anfang 1971 von Klaus-Dieter Heiduk geleitet wurde. Nach Heiduk, der einen wesentlichen Anteil am Wiederaufbau der Abteilung hatte, übernahm im April 1974 Klaus-Peter Wanschura die Abteilungsleitung. Wanschura, der zuvor schon 13 Jahre lang beim SV Quitt Ankum Erfahrung als TT-Abteilungsleiter gesammelt hatte, führte die Tischtennis-Spielerinnen und Tischtennis-Spieler Turas bis zum Februar 1998 insgesamt fast 25 Jahre lang. In der Ära Wanschura, der vor allem in Siegfried Neulinger, Peter Kohfeldt, Monika Brysch, Wilhelm Meinecke, Marianne und Uwe Linnemeyer ebenso kompetente wie engagierte Mitarbeiter hatte, entwickelte sich Tura 76 zu einer der größten und zugleich aktivsten Tischtennis-Abteilungen Oldenburgs. Gespielt wurde von 1970 bis 1989 in der Turnhalle der Blumenhofschule. Seit 1983 wird die Spielhalle im Schulzentrum Osternburg an der Sophie-Schütte-Straße mitbenutzt, seit 1990 ist sie alleinige Trainings- und Wettkampfstätte der Osternburger. Einige Punktspiele werden gelegentlich in der alten Turnhalle Ekkardstraße ausgetragen.

In der Spielzeit 1994/95 nahmen 10 Herrenmannschaften am Punktspielbetrieb teil, von denen vier die Saison als Staffelsieger beendeten, unter anderem in der 1. Bezirksklasse die 1. Mannschaft, die seit dieser Zeit in der Bezirksliga spielt und die Spielzeit 2000/2001 mit 36:0 Punkten beendete und in die Bezirksoberliga aufsteigt. An diesem Ziel, das Herrenmannschaften zuvor noch nie erreicht hatten, waren die Frauen von Tura 76 schon 1998 angelangt. Sie spielen in dieser Klasse nach einem 36:0-Staffelsieg in der Bezirksliga im Jahre 1997/98 seit der Spielzeit 1998/99.

Im September 1991 richtete Tura 76 anläßlich des 20. Jahrestages der Wiederbegründung der Abteilung ein inzwischen in der Oldenburger Tischtennisszene gut eingeführtes Mixed-Turnier ein. Erwähnenswert sind darüber hinaus die in den 1990er Jahren von Tura 76 höchst professionell ausgerichteten Veranstaltungen des Kreises und Bezirkes (Meisterschaften, Ranglisten, Pokalspiele, Jugendturniere). Die Kreismeisterschaft wird auch weiterhin noch mit großer Unterstützung der Aktiven durchgeführt.

Einen sportlichen Leckerbissen, wie ihn die Oldenburger Tischtennisgemeinde noch nie erlebt hatte, boten die Turaner anläßlich des 111 jährigen Vereinsgeburtstages am 20. Juni 1987 im Schulzentrum Brandenburger Straße. Der amtierende Weltmeister China mit dem seinerzeit weltbesten Spieler Chen Xinhua an der Spitze spielte gegen eine Auswahl mit den europäischen Spitzenkönnern Dragutin Surbek und Zoran Primorac aus Jugoslawien und dem niedersächsischen Juniorenmeister Holger Koenigs aus Borssum (als "Lokalkolorit"). Das Fazit von Abteilungsleiter Klaus-Peter Wanschura: "Vom sportlichen Geschehen allererstes Niveau, enttäuschend dagegen die Zuschauerresonanz. " Ganze 126 Eintrittskarten konnten die Turaner verkaufen.

Peter Wanschuras Nachfolger als Abteilungsvorsitzender war für kurze Zeit Hubert Schnöink. Seit 1999 leitete Oliver Hassel im Team mit Svenja Kunkel, Anita Brysch, Iris Klöckner und Andreas Lehmkuhl die Geschicke der Tischtennis-Abteilung. In der Spielzeit 2000/2001 nahmen 12 Mannschaften am Punktspielbetrieb teil - die Herren in der Bezirksliga, der 1. Bezirksklasse, der Kreisliga (Tura 76 III und IV), der 1., der 2. und der 3. Kreisklasse, die Damen in der Bezirksoberliga und der 1. Bezirksklasse, die Jugend in der Bezirksklasse, der Schüler-Kreisliga und der Mini-Liga.

In den nachfolgenden Jahren wurde die TT-Abteilung immer kleiner, bis schließlich nur noch eine Damenmannschaft und 4 Herrenmannschaften gemeldet werden konnten. Die Jugend- und Schülermannschaft in der Abteilung ist dann leider mangels Beteiligung ganz eingeschlafen.

Im August 2006 hat Oliver Hassel die Führung der Abteilung abgegeben. Da zu diesem Zeitpunkt kein Nachfolger gefunden werden konnte, wurde die Abteilung von Hergen Spark aus dem TURA 76 Vorstand kommissarisch geleitet. Im Oktober 2006 gelangte die TT-Abteilung dann mit der Wahl von Arne Petersen als Abteilungsleiter mit bester Unterstützung von Ruth Vieth, Britta Gündchen und Iris Klöckner wieder in „ruhiges Fahrwasser“.

Seit Mai 2010 wird die Abteilung von Ricardo Treskow geführt, der ebenfalls auf verlässliche Unterstützung des Damen-Trios setzen kann.

In der vergangenen Saison 2010/2011 waren bei TURA 76 6 Herrenmannschaften und eine Damenmannschaft gemeldet. Die Herrenmannschaften spielten in der 1. Bezirksklasse, der 1., 3., und 4. Kreisklasse. Die Damenmannschaft hatte sich in der Bezirksliga Nord versucht, konnte den hohen Anforderungen aber nicht gerecht werden, genauso, wie die 2. Mannschaft der Herren, die in der kommenden Saison wieder in der 2.KK spielen wird. Allein die 6. Herrenmannschaft, die „Oldie-Truppe“, konnte in der vergangenen Saison überzeugen. Sie kämpfte sich ohne Punktverlust auf den 1. Platz und stieg damit in die 3. Kreisklasse auf.


Die erfolgreiche „Oldie-Truppe“

TURA spielt in der städtischen Sporthalle der Realschule Osternburg in der Sophie-Schütte Straße. Die Trainingszeiten sind dienstags und donnerstags, jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr. Auch Jugendtraining soll wieder angeboten werden. Der erste Schritt dafür ist getan, denn noch kurz vor den Sommerferien konnte ein engagierter Trainer gewonnen werden, der mit helfen möchte, die Jugendabteilung wieder aufzubauen. Das Jugendtraining findet dienstags von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr und donnerstags von 17:30 bis 19:30 Uhr statt. Wer Interesse hat kann gerne zum Training zu den genannten Trainingszeiten kommen, sich unter info(at)tura76-tt.de per Email melden oder telefonisch unter 0170-2934001.

Seit mehreren Jahren ist es auch möglich, während der Sommerferien Tischtennis bei TURA 76 zu spielen. Dafür steht die vereinseigene Halle in der Ekkardstraße zur Verfügung. Diese Möglichkeit wurde in der Vergangenheit sehr gerne angenommen.

In diesem Jahr feiert die Tischtennisabteilung ihr 40-jähriges Bestehen. Am 10. September wird dazu ein Jubiläumsturnier stattfinden, bei dem alle Oldenburger Vereine sowie befreundete Vereine aus

Info 1

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Anfahrt

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Am einfachsten sind wir über die Stadtautobahn zu erreichen. Abfahrt Kreyenbrück, dann die Cloppenburger Straße in Richtung Stadtmitte fahren und gleich an der ersten Kreuzung links abbiegen.

Sporthalle Schulzentrum Osternburg, Sophie-Schütte-Straße, 26135 Oldenburg

 

Übrigens:

Die Sporthalle ist auch sehr gut über die Buslinie 304 zu erreichen.    

Download Haltestelle Linie 304:

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